Was man sich heutzutage so alles anhören lassen muss…

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Ich erzähle «völligen Schwachsinn». Habe eine «realitätsfremde Auffassung», nämlich ein «dogmatisches, unrealistisches Ich-sehe-nur-das-Gu​te-im-jeden-Menschen-​Denken». Ich «verharmlose». Ich «täusche» mich «gewaltig». Ich bin «naiv». Anhand meiner «seltsamen Ansichten» lässt sich darauf schliessen, dass ich «selber wohl auch nicht sauber» bin. Ich verbreite «Quatsch». Ich «hetze gegen die Opfer», weil ich von meiner «heuchlerischen, oberfrommen Sicht so vernebelt» bin, dass ich «die Realität gar nicht mehr wahrnehme». Meine «Ansichten sind einfach nur naiv und krank». Ich bin «eine Lachnummer». Was ich schreibe, glaube ich wohl selber nicht. Was ich schreibe beweist, dass ich «von Tuten und Blasen keine Ahnung» habe. Ich «verbohre» mich weiter in meinem «Dogmatismus». Ich lebe in meiner «Traumwelt». Wer «die Täter so in Schutz nimmt» wie ich, «muss ja wirklich belämmert sein». Ich «negiere das Offensichtliche». Was ich abliefere «ist so was von weltfremd, realitätsfern, gefühlskalt, unreif und wirft ein sehr schiefes Bild» auf mich.

Womit wieder einmal bewiesen wäre, dass anonyme Diskussionen im Internet oft zivilisierter ablaufen als solche mit Realnamen. Und dass in der SVP für weiblichen Nachwuchs gesorgt ist. Ich glaube nicht, dass ihr euch die gesamte Diskussion antun wollt. Meine Meinung dazu habe ich schon im 2009 zusammengefasst.

Autor: David Herzog

Pirat, Humanist, Träumer, Designer, überzeugter Zweifler. Mein Zuhause ist auch hier.

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